Wie kann man Energiekosten sparen?

Wenn man Energiekosten sparen möchte, so wird man sich nach einigen Verfahren wie dem Blower Door Test umschauen. Auf diese Weise kann man nach existierenden Lücken schauen, um die Räumlichkeiten besser abzudichten. Weiterhin kann man Energiekosten auch durch den Wechsel zu einem anderen Stromanbieter senken. Doch muss man vorsichtig sein. Der Wechsel zu einem alternativen Stromanbieter ist leider nicht immer die bessere Option. Daneben gibt es einige versteckte Fallen.

Ist billiger Strom auch schlechter Strom?

Dies muss nicht immer der Fall sein. Zumindest ist die Qualität des Stroms, welcher aus deutschen Steckdosen kommt, die gleiche. Egal, ob es sich um billigen oder teuren Strom handelt, die Stromversorgung ist gesetzlich immer garantiert. Wenn man also den Stromanbieter wechseln will, so wird es zu Hause nicht zwischenzeitlich dunkel werden. Trotzdem aber gibt es Unterschiede bei den Stromtarifen. Besonders Angebote, die mit sehr billigen Angeboten locken, sollte man immer ganz genau hinschauen.

Lockangebote und ein schwacher Service

Nicht wenige der angepriesenen Stromtarife zu Billigpreisen stellen Lockangebote dar. In diesem Fall zahlt man nur am Anfang einen geringen Einstiegspreis. Dieser wird aber schon später schnell nach oben steigen. Somit zahlt man dann auch mehr, auch wenn dies bei Abschluss des Vertrages nicht sichtbar war.

Einige Dieser Stromanbieter verzichten darauf, eine Preisgarantie auszusprechen. Es kann dann nämlich passieren, dass man als Kunde plötzlich unerwartet draufzahlen muss.

Vorsicht bei Vorkasse

Einige Anbieter sind nur deshalb in der Lage einen billigen Tarif anzubieten, weil sie Vorkasse anbieten. Der Kunde zahlt dabei im Vorfeld für einen bestimmten Zeitraum seines Vertrages. Dies birgt aber auch ein Risiko. Sollte es zu einer Insolvenz des Anbieters kommen, so ist das Geld auch weg. Leider hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass manche Stromanbieter in Insolvenz gehen. Es sind häufig junge und kleine Unternehmen, welche sich am Markt nicht etablieren können oder ihren Strom auch zu günstig angeboten haben.

Billiger Strom hat keine guten Auswirkungen auf das Klima

Auch beim Ökostrom gibt es deutliche Unterschiede. Es gibt Anbieter von Ökostrom, welche das Öko-Zertifikat nur nutzen, weil sie für längst bestehende Projekte werben wollen. Dies bezeichnet man als Greenwashing. Leider hat es keinerlei positive Auswirkungen auf das Klima.